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    der Kies Lenz AG

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Frohe Weihnachten

Geschätzter Kunde und Geschäftspartner

Wir bedanken uns für die gute und angenehme Zusammenarbeit,
sowie die interessanten Aufträge im 2019.
Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und viel Erfolg im neuen Jahr.

Ihr Geschäftspartner


Wo kommt denn nur der Kies her?

Niederlenz

Die Kieswand ist eindrücklich und erdrückt die staunenden Besucher fast. 35 Meter tief ist das Loch und es hat immer noch viel Abbaumaterial darunter.

Ein Kieswerk mit den Ausmassen wie im Gebiet Neumatte verändert sich fast tagtäglich. Wo kürzlich noch Kies abgebaut wurde, ist es schon wieder grün, diverse Pflanzen strecken ihre Köpfe der Sonne entgegen und der Glögglifrosch und die Gelbbauchunke haben irgendeine Wasserstelle gefunden, wo sie sich wohl fühlen. Die grossen gelben Ungeheuer mit den breiten Pneus lassen sie kalt – Natur und Technik vertragen sich eben.

Vor Tausenden von Jahren kam der Kies hierher

Am Samstag, 14. September, wollten rund 50 Personen genauer wissen, woher und wie der viele Kies in unsere Gegend kam. Die Kieswerkkommission der Ortsbürgergemeinde Niederlenz lud zu einer interessanten und informativen Besichtigung ein. Tamara Link, Veronika Klemm und Raphael Känzig zeigten den Besuchern beim Spaziergang, wo sich die Tier- und Pflanzenwelt eingenistet hat, wie der Kiesabbau mit modernsten Maschinen vonstattengeht oder wie der Kies hierher kam. 

Der Reussgletscher schob während der sogenannten Würm-Kaltzeit (vor 115000 bis 10000 Jahren) gewaltige Geröllmassen vor sich her und lagerte sie an den Seiten (Seitenmoränen) und am Ende der Gletscherzunge (Stirnmoräne) ab. Viele Hügel des schweizerischen Mittellandes sind Überreste solcher Moränen. Vielerorts wie in der Neumatte werden sie zur Gewinnung von Kies genutzt. Aber auch grössere Gesteinsbrocken wurden mitgeschleppt und blieben nach dem Rückgang der Gletscher als Findlinge liegen, so auch der Römerstein im Lindwald. Aber auch der Baldegger- und der Hallwilersee sind Zeugen dieser Zeit. In der rund 35 Meter hohen Kieswand sieht man die verschiedenen Ablagerungsjahrringe sehr gut. 

Ideal für die Betonherstellung

Das Gesteinsmaterial ist sehr unterschiedlich, ob Sandsteine, Quarzite oder vulkanischer Tuff – steinharte Brocken aus den Alpen und ideal für die Betonherstellung nebst Sand und Kalk. «Nur den ganz grossen Schatz haben wir noch nicht gefunden», scherzte Michael Sutter, Geschäftsführer der Kies Lenz AG.

Bei einer feinen Wurst vom Grill konnten die Besucherinnen und Besucher das soeben Erlebte nochmals gemeinsam besprechen. Denn morgen sieht das Gebiet Neumatte ziemlich sicher schon wieder ganz anders aus.

Quellenangabe Text: © Lenzburger Bezirks-Anzeiger/Peter Winkelmann
Quellenangabe Bild: Fabio Confessore/Mediadom AG

Führung durch die Abbaustelle Kieswerk Niederlenz

Führung durch die Abbaustelle Kieswerk Niederlenz
Die Ortsbürgergemeinde Niederlenz und die Kies Lenz AG laden Sie am Samstag, 14. September 2019 zum Besuch in die Kiesgrube Niederlenz ein.

Programm:
Um 10.00 Uhr startet die geführte, einstündige Besichtigung. Die Besucher und Besucherinnen erhalten einen Einblick in den Abbau und die Rekultivierung der Flächen. Neben der ökologischen Bedeutung des Kieswerks wird über die Entstehungsgeschichte des Kies als wichtigen Baurohstoff unserer Gesellschaft erzählt.

Im Anschluss steht ein Imbiss vom Grill sowie ein Umtrunk bereit, offeriert von der Ortsbürgergemeinde Niederlenz. Der Anlass ist familienfreundlich, für Kinderwagen aber nicht geeignet. Gutes Schuhwerk (Wanderschuhe, Stiefel) ist empfohlen. 


Datum:Samstag, 14. September 2019
Start:10:00 Uhr
Treffpunkt:Eingang Kieswerk Niederlenz, Wildeggstrasse, 5702 Niederlenz
Anreise:Wenn möglich zu Fuss oder Velo, es stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.